Niedersachsen unterstützt das Emsland auf dem Weg in die Zukunft

Niedersachsen unterstützt das Emsland auf dem Weg in die Zukunft

Fühner: „Die Niedersächsische Bundesratsinitiative unterstützt emsländisches Wasserstoffprojekt“

Lingen. Die Wasserstoff-Initiative „Get H2“ am Standort Lingen will neue, weltweite Standards setzen. Das Gemeinschaftsprojekt rund um den Energieversorgungskonzern RWE will Wasserstoff im industriellen Maßstab erzeugen und zur CO2-freien Stromerzeugung nutzen. Die Initiative plant ein 130 km langes Wasserstoffnetzwerk, das vom emsländischen Lingen bis nach Gelsenkirchen reichen wird. In Lingen soll eine Elektrolyse-Anlage aus Wasser und Windenergie grünen Wasserstoff herstellen. Hierfür bedarf es aber klarer, rechtlicher Grundlagen auf Seiten des Bundes. Um diese zu schaffen, hat die niedersächsische Landesregierung nun eine Bundesratsinitiative gestartet.

„Die Arbeit und die vielen Gespräche in den letzten Wochen und Monaten haben sich gelohnt. Wirtschaftsminister Althusmann hat mich nun darüber informiert, dass die Landesregierung die dringend notwendigen Veränderungen bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen nun über den Bundesrat herbeiführen will. Ich bin froh und dankbar, dass wir aus Niedersachsen heraus nun das Tempo erhöhen. Dies kann helfen, dass unsere Wasserstoffwirtschaft Fahrt aufnimmt.“ So fordert die Initiative aus Niedersachsen z.B. „die im Rahmen der nationalen Wasserstoffstrategie beschlossene Befreiung der Produktion von grünem Wasserstoff von der EEG-Umlage für den Abschreibungszeitraum der Anlagen unverzüglich gesetzlich umzusetzen.“ Weiterhin ist die Landesregierung überzeugt und fordert ein, „dass gesetzgeberisches Handeln noch in dieser Legislaturperiode erforderlich ist, um Erzeugung, Transport und Speicherung von Wasserstoff im energie- und klimapolitisch erforderlichen Umfang sicherzustellen.“

Landtagspolitiker Christian Fühner ist stolz auf die starken Bemühungen aus der Region: „Das Emsland ist eine der ambitioniertesten Wasserstoffregionen in Niedersachsen. Dass RWE nun den Bau einer Anlage mit einer weltweit bisher einmaligen Leistung von 100 Mega-Watt bei uns plant, hebt unsere Region hervor.“ Der CDU-Politiker betonte, dass grüner Wasserstoff als Energieträger zur Erreichung der Klimaziele und den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Industrie von zentraler Bedeutung sei. Die Aufgabe der Politik sei es, den rechtlichen Rahmen und die Voraussetzungen zu schaffen, damit innovative Projekte wie „Get H2“ umgesetzt werden können. „Das Land Niedersachsen jedenfalls treibt diese Entwicklung nun durch das Umwelt- und Wirtschaftsministerium mit großer Entschlossenheit voran. Wir hoffen nun auf Zuspruch anderer Bundesländer und drängen auf ein entschiedenes Handeln der Bundesregierung“, so Fühner.

Auf dem Foto:

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und der Lingener Landtagsabgeordneter Christian Fühner

 

Quelle: Team Fühner

Foto: Team Fühner