“Keine Ausweitung der Sonntagsarbeit“

“Keine Ausweitung der Sonntagsarbeit“

CDU-Landtagsabgeordnete im Austausch mit der IHK

Hannover. Infrastruktur, Sonntagsschutz und Werkverträge – dies waren die Kerninhalte eines Gespräche der CDU-Landtagsabgeordneten aus Westniedersachsen mit dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Martin Schlichter, und IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.

Einigkeit bestand beim Thema Sonntagsschutz: Die Landtagsabgeordneten Bernd Busemann, Christian Calderone, Christian Fühner, Bernd-Carsten Hiebing, Reinhold Hilbers, Gerda Hövel, Burkhard Jasper, Clemens Lammerskitten, Anette Meyer zu Strohen und die Vertreter der IHK sprachen sich gegen eine Aufweichung des Sonntagsschutzes aus. „Allerdings ist Rechtssicherheit für die Einzelhändler gefordert“, mahnten sie ein schnelles Gesetzgebungsverfahren an.

Zum Thema Verkehrsinfrastruktur betonten die CDU-Landespolitiker: „Die Umsetzung der Infrastrukturvorhaben Ausbau der E233 und sechsstreifiger Ausbau der A30 sind von der Landesregierung abgesegnet.“ Die Vorhaben sollten daher voran getrieben werden, so auch der Wunsch der IHK-Vertreter. Enttäuscht zeigten sie sich dagegen von dem Ergebnis der Koalitionsverhandlungen in Berlin: Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur seien leider nicht in dem Maße thematisiert worden, wie es wünschenswert gewesen wäre. “Wir können mit unserem bislang starken Wirtschaftsstandort Deutschland weiterhin nur erfolgreich sein, wenn wir Investitionen auslösen”, meinten die Gesprächspartner.

„Beim Werkvertragsrecht wurden Grenzen überschritten“, kritisierte der Sprecher der CDU-Landtagsabgeordneten, Christian Calderone. Zwar sei der Werkvertrag in seit über 100 Jahren bewährtes Instrument im Wirtschaftsverkehr und für Unternehmen unverzichtbar. Allerdings gebe es auch Missbrauch. So werde er im Einzelfall für Aufgaben genutzt, für die er nicht gedacht sei, etwa um Kosten zu Lasten der Beschäftigten zu senken. Die CDU-Vertreter und die IHK stimmten darin überein, dass Missbrauch zu verhindern sei.

„Wir gehen die Dinge an“, versprachen die Politikvertreter und vereinbarten, auch weiterhin regelmäßige Kontakte, so wie es auch in der Vergangenheit der Fall war. „Stadt und Landkreis Osnabrück, das Emsland und die Grafschaft sind niedersächsische Boom-Regionen“, so Calderone abschließend und fügte hinzu: „Und das wollen wir bleiben!“

Quelle: CDU-Landtagsfraktion

Autor: CDU-Landtagsfraktion