Vorreiter aus dem Emsland – Lingen produziert ab 2022 grünen Stahl

Vorreiter aus dem Emsland – Lingen produziert ab 2022 grünen Stahl

Hannover/Lingen. Das Land Niedersachsen hat dem Start-Up CO2GRAB eine Förderzusage für das wegweisende Demonstrationsprojekt einer grünen Wasserstoff-Direktreduktionsanlage auf dem RWE-Kraftwerkgelände in Lingen gegeben. Insgesamt wird das Projekt mit drei Millionen Euro unterstützt und die Anlage soll bereits im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Das Ziel der Beteiligten Unternehmen RWE, CO2GRAB, LSF und BENTELER Steel/Tube ist es, die Stahlindustrie von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen. Sie erforschen, wie es gelingen kann, klimaneutralen und kostengünstigen Stahl zu produzieren. So soll die Zukunftsfähigkeit von Industriestandorten gesichert und das Klima geschützt werden.

Der Wasserstoff spielt dabei eine entscheidende Rolle. „Dieses Projekt unterstreicht den Status unserer Region als Wasserstoffregion. Vor einigen Jahren hätten wir uns die Defossilisierung der Stahlindustrie nur schwer vorstellen können. Heute rückt sie immer näher. Und Lingen und das Emsland tragen einen großen Teil dazu bei“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner. Das Emsland ist mit seiner hohen Erzeugungsleistung im Bereich der erneuerbaren Energien und seiner optimalen Lage zwischen Küste und Ruhrgebiet seit jeher ein wichtiger Energiestandort und seit einiger Zeit auch Vorreiter im Bereich der Wasserstofftechnologie.

„Schwierige Haushaltsberatungen sind für die Region gut verlaufen“

„Schwierige Haushaltsberatungen sind für die Region gut verlaufen“

CDU setzt Schaffung neue Medizinstudienplätze und Förderung des ländlichen Raumes durch. 

Unter den Vorzeichen der erheblichen Mehrausgaben und neuen Verschuldungen durch die Corona Pandemie, musste im Rahmen der Haushaltsberatungen der Weg der Haushaltskonsolidierungen zum einen fortgesetzt werden, zum anderen konnten Kürzungen für wichtige Aufgabenträger abgewendet werden.

Wie der CDU-Haushaltspolitiker Christian Fühner jetzt mitteilte, sind viele Wünsche aus dem Wahlkreis im Vorfeld der Haushaltsberatungen an ihn herangetragen worden. „Vieles konnte in den Beratungen in die richtige Richtung bewegt werden.“

Besonders wichtig war dabei der CDU-Fraktion die Schaffung von 40 neuen Medizinstudienplätze an der European Medical School in Oldenburg. Diese Studienplätze werden zudem nicht an einem NC gekoppelt sein. „Überall fehlen Ärzte und die Lage wird sich noch verschärfen. Die neuen zusätzlichen Plätze in Oldenburg sind gerade für den Westen des Landes von großer Wichtigkeit.“

Als ganz wichtige Botschaft vor allem auch für die landwirtschaftlich geprägte Region kann der Haushaltspolitiker Fühner mitteilen, dass die sogenannten ‚GAK-Mittel‘ des Bundes für die Förderung des ländlichen Raumes vollumfänglich durch das Land kofinanziert werden können. Hierfür hatte sich die CDU-Landtagsfraktion in den ganz besonders eingesetzt.

Weiterhin freut sich Fühner über die Haushaltsänderungsanträge der Fraktion in den Bereichen Migrationsberatung (+3,6 Mio. €), Suchtbekämpfung (+500.000 €), Erwachsenenbildung (+2.025.000€), Theaterpädagogik (+250.000 €) die Straffälligenhilfe (+550.000 €) und das Förderprogramm für kleinere Kultureinrichtungen (+2,5 Mio.€).

Davon profitieren insbesondere soziale und kulturelle Träger und Vereine aus der Region beispielsweise Caritas, LWH, TPZ und Emsländische Landschaft oder das SKM. „Auch das wichtige Thema Ernährung und Hauswirtschaft soll für die bei sehr aktiven Landfrauen gefördert werden. Hier sind im Doppelhaushalt 22/23 für je 500.000 € eingeplant“, so Fühner

Wichtig war Fühner in den Verhandlungen zudem das Thema zusätzlicher Schwimmkurse an den Schulen. Für die nächsten zwei Jahre stellen wir zusätzlich 1 Mio. Euro zur Verfügung, um den durch die Corona Krise ausgefallenen Schwimmunterricht nachzuholen.

Enttäuscht zeigte sich Fühner darüber, dass es dem Kultusministerium aufgrund der angespannten Haushaltslage nicht gelungen ist, die noch ausstehende Schulgeldfreiheit beispielsweise bei der Heilerziehungspflege im Haushalt langfristig einzuplanen. „Dieses Schuldgeld gehört abgeschafft, da es nicht mehr zeitgemäß ist und junge Menschen von wichtigen Ausbildungen fern hält.“ Fühner wolle aber auch weiter daraufhin wirken, dass weitere Berufe vom Schulgeld befreit werden und blickt nach vorne: „Nach der nächsten Landtagswahl muss das Schulgeld entfallen.“

Neustart Niedersachsen – Millionen für das Emsland

Neustart Niedersachsen – Millionen für das Emsland

Mehr als 800 Förderanträge emsländischer Unternehmen bewilligt

Meppen. Die emsländischen Landtagsabgeordneten Bernd Busemann (Wahlkreis Papenburg), Bernd-Carsten Hiebing (Wahlkreis Meppen) und Christian Fühner Wahlkreis Lingen) sprachen mit dem Wirtschaftsverband Emsland über Perspektiven für eine Zeit nach Corona.

Vielzahl an Einzelprogrammen

Bernd Busemann machte deutlich, dass das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung mit verschiedenen Einzelprogrammen die Fördermöglichkeiten des Bundes für niedersächsische Unternehmen ergänzt habe und auch landesspezifische Schwerpunkte gesetzt wurden: „Unsere Neustart-Förderprogramme haben den Nerv vieler Unternehmen getroffen und ihnen eine dringend notwendige Perspektive für die Zeit nach Corona aufgezeigt,“ so Busemann.

Bernd-Carsten Hiebing ergänzte, dass vor allem durch das Programm „Neustart Niedersachsen Investition“, das Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der Automobilwirtschaft, die wirtschaftliche Einbrüche durch die Covid-19-Pandemie erlitten haben, die Möglichkeit bietet, Investitionsvorhaben mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 50 % zu fördern, ein wichtiger Impuls zur strategischen Neuausrichtung für die Unternehmen gesetzt hat: „Diese Förderungen sind vielen unterschiedlichen Branchen zu Gute gekommen,“ so Hiebing.

Emsland Rekord-Antragsteller

Die Zahlen unterstützen diese Ansichten. Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage wurde das Landesförderprogramm „Investition“ im Februar von ursprünglich 450 Mio. Euro auf fast 800 Mio. Euro aufgestockt. „Ich freue mich natürlich darüber, dass insbesondere emsländische Unternehmen diese Möglichkeit der strategischen Ausrichtung wahrgenommen haben. Hier zeigen sich Weitsicht und Tatkraft unserer Unternehmen“, so Christian Fühner, der weiter ausführt, dass 812 (ca. 15%) der bewilligten Anträge zu „Neustart Niedersachsen Investition“ allein von emsländischen Unternehmen stammen.

Mechtild Weßling, Geschäftsführerin des Wirtschaftsverbandes machte deutlich, dass das Emsland und seine Unternehmen grundsätzlich innovativ und weitsichtig unterwegs sind: „Der Wirtschaftsverband betreut aktuell verschiedene Förderprojekte, die mit Mitteln des Landes, des Bundes oder der EU unterstützt werden. So können wir mit unseren Unternehmen beispielsweise in Projekten zur Arbeits- und Fachkräfteakquise und -sicherung, zum überregionalen Austausch oder zur ländlichen Entwicklung zusammenarbeiten.“

Die Landtagsabgeordneten machten aber auch deutlich, dass vor allem der stationäre Einzelhandel weitere Unterstützung benötigt. „Die aktuell wieder aufflammenden Diskussionen zu Verkaufsoffenen Sonntagen in Niedersachsen und das damit verbundene Problem der Anlassbezogenheit zeigen deutlich den Handlungsbedarf,“ so Busemann. Daher fordere man eine zeitnahe Anpassung der Rechtsgrundlage durch Konkretisierung der Anlassbezogenheit, um den Einzelhandel die nötige Planungssicherheit geben zu können.

Unser Wohlstand ist nicht konservierbar

Die Landtagsabgeordneten waren sich einig, dass die Corona-Pandemie allen klar vor Augen geführt habe, dass die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region, die unseren Wohlstand sichert und den Menschen durch vielfältige Arbeitsplätze eine gute Lebensgrundlage bietet, nicht selbstverständlich ist.

„Wir dürfen nicht genügsam werden und müssen konsequent nach vorne schauen,“ fasste Christian Fühner die Meinungen zusammen.

Einigkeit herrschte daher auch über die Notwendigkeit des vierspurigen Ausbaus der Europastraße 233 zwischen Meppen und Cloppenburg – dem aus Sicht der Teilnehmer aktuell wichtigstem Verkehrsinfrastrukturprojekt Niedersachsens. Bernd-Carsten Hiebing machte deutlich, dass durch eine verbesserte Erreichbarkeit nach innen und außen die Attraktivität für Unternehmensansiedlungen gesteigert und Voraussetzungen für die Sicherung und Weiterentwicklung unseres Wohlstandes geschaffen werde.

Der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, Ulrich Boll, brachte es auf den Punkt: „Der bis heute erreichte Wohlstand in unserem Landkreis lässt sich nicht ohne weiteres zu konservieren.“ Aus Sicht aller Gesprächsteilnehmer muss daher schnellstmöglich die Planfeststellung für den ersten Planungsabschnitt des vierspurigen Ausbaus der E 233 zwischen Meppen und Cloppenburg erfolgen.

Bildunterschrift: Sehen gute Perspektiven für das Emsland.: Bernd-Carsten Hiebing und Bernd Busemann (MdL) Ullrich Boll und Mechtild Weßling (Wirtschaftsverband Emsland) Christian Fühner (MdL).

CDU-Kreistagsfraktion möchte Mobilfunklöcher im Emsland mit Landesrichtlinie schließen

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Grünes Licht von EU-Kommission: Niedersachsens landeseigene Mobilfunkförderung soll für das Emsland genutzt werden

Hannover/Meppen. Die CDU-Kreistagsfraktion im Emsland möchte die kürzlich von der EU-Kommission genehmigte Niedersächsische Mobilfunkrichtlinie nutzen, um die noch vorhandenen Mobilfunklöcher zu beseitigen. Dazu beantragt die CDU die Umsetzung eines Mobilfunkinfrastrukturprojektes für die kommenden Gremien des Landkreises Emsland.

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Fühner: „Dieses Projekt ist wichtig, um die digitalen Möglichkeiten unserer Region auszubauen und zu nutzen“

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it.emsland erhält 200.000€ Landesförderung für Digital- und Experimentallabor

Lingen/ Hannover. it.emsland plant ein „Digital Innovation Hub“ als Digital- und Experimentallabor im IT-Zentrum Lingen und erhält hierfür 200.000€ Landesfördermittel aus dem Programm DigitalHub- Niedersachsen. Hierbei fördert das Land Niedersachsen sogenannte DigitalHubs, um digitale Innovationen in Niedersachsen sowie die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken und um regionsspezifische Herausforderungen zu meistern.

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Niedersachsen unterstützt das Emsland auf dem Weg in die Zukunft

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Fühner: „Die Niedersächsische Bundesratsinitiative unterstützt emsländisches Wasserstoffprojekt“

Lingen. Die Wasserstoff-Initiative „Get H2“ am Standort Lingen will neue, weltweite Standards setzen. Das Gemeinschaftsprojekt rund um den Energieversorgungskonzern RWE will Wasserstoff im industriellen Maßstab erzeugen und zur CO2-freien Stromerzeugung nutzen. Die Initiative plant ein 130 km langes Wasserstoffnetzwerk, das vom emsländischen Lingen bis nach Gelsenkirchen reichen wird. In Lingen soll eine Elektrolyse-Anlage aus Wasser und Windenergie grünen Wasserstoff herstellen. Hierfür bedarf es aber klarer, rechtlicher Grundlagen auf Seiten des Bundes. Um diese zu schaffen, hat die niedersächsische Landesregierung nun eine Bundesratsinitiative gestartet.

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Corona-Sonderausschuss im Landtag nimmt Arbeit auf – Fühner erhält neue Aufgabe im Landtag

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Hannover/Lingen. Der Niedersächsische Landtag hat einen Sonderausschuss eingesetzt mit der Aufgabe, die Bewältigung der Corona-Krise zu analysieren. Es geht darum, jetzt, wo die Erfahrungen und auch mögliche Probleme noch aktuell sind, zu Verbesserungsvorschlägen zu kommen, um in Zukunft besser für ähnliche Pandemie-Situationen gewappnet zu sein. Der Sonderausschuss soll erarbeiten, welche Maßnahmen der Krisenbewältigung durch alle staatlichen Ebenen umgesetzt worden sind, aber vor allem Schlüsse für die Bewältigung von zukünftigen Pandemien und vergleichbaren Ereignissen liefern.

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Fühner: „Unsere Gastronomie kann jedwede Hilfe gebrauchen“

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Neues Landesprogramm zur Förderung des Gaststättengewerbes aufgelegt

Lingen. Das Wirtschaftsministerium in Niedersachsen hat jetzt eine neue Richtlinie zur Förderung niederschwelliger Investitionen des Gaststättengewerbes, welche stark durch die COVID-19 Pandemie betroffen sind aufgelegt und setzt damit weitere Hilfsgelder frei.

Ziel der Förderung ist es, Folgen der COVID-19 Pandemie und der durch sie hervorgerufenen wirtschaftlichen Notlage von Gaststätten einzudämmen. Voraussetzung für die Förderung ist eine sachliche und zeitliche Kausalität zur COVID-19 Pandemie.

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Lingen und Salzbergen profitieren stark vom Städtebauförderprogramm des Landes

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3 Mio. für Maßnahme „Große Straße und Umgebung & Stadtgraben“ in Lingen – Ortskernsanierung in Salzbergen wird weiterhin unterstützt

Lingen. „Dieses Fördergeld kann der gesamten Innenstadt einen Schub geben“, freut sich Landtagsabgeordneter Christian Fühner über die heutige Zusage des Niedersächsischen Bauministeriums für Fördergelder in Höhe von 3 Mio. Euro. Das Quartier im Bereich der Großen Straße ist zunehmend geprägt von Leerständen und einem erhöhten Sanierungsstau.

„Diese Städtebauförderungsmittel können nun dort mit dem Ziel eingesetzt werden, den zentralen Versorgungsbereich innerhalb der Fußgängerzone der Stadt Lingen erheblich zu stärken und neu zu strukturieren“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone diese positive Nachricht. „Dies fügt sich hervorragend in unseren neuen Masterplan Innenstadt ein.“

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Über 23 Millionen Euro Corona-Soforthilfen sind bereits an emsländische Unternehmen geflossen

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Lingen. Im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise stellen Bund und Länder umfangreiche finanzielle Mittel bereit. Bislang sind über 23 Millionen Euro Corona-Soforthilfen im Emsland angekommen. Das berichten die CDU-Politiker, der Landtagsabgeordnete Christian Fühner und der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann.  Ebenso wurden Unternehmen aus der Grafschaft Bentheim mit insgesamt über 11 Millionen Euro unterstützt, teilte Fühner mit, der im Landtag die Grafschafter Samtgemeinde Schüttorf vertritt.

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